News

Wer arbeitet im Projekt?

Willkommen im News-Bereich unserer Website. Hier wird über die neuesten Entwicklungen und Trends im Projekt regiopakt berichtet. Hier erfahren Sie alles über unsere laufenden Forschungsprojekte, unsere Partnerschaften mit anderen Unternehmen und Universitäten, sowie unsere Ergebnisse und Entdeckungen bezogen auf die Entwicklung regionaler Wertschöpfungsketten für Nischenkulturen. Darüber hinaus finden wir es wichtig, über die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse im Bereich der Nischenkulturen und den möglichen Arten- und Klimaschutzleistungen informiert zu sein und teilen daher auch neuste Entwicklungen aus diesem Themengebiet.

Um auch außerhalb unserer Website stets informiert zu sein, bietet sich die Anmeldung für unseren Newsletter an. Auch auf unseren Social-Media-Kanälen teilen wir unsere Arbeit.

© Petra Hangleiter / regiopakt

💬 Statuskonferenz 2023 💬

Das erste Projektjahr neigt sich dem Ende zu und viele Zwischenziele und erste Meilensteine konnten erreicht werden. Die Anbauversuchsplanung mit den Landwirten ist in vollem Gange und erste vorläufige Ergebnisse der Fokusgruppendiskussionen mit den Endverbrauchern liegen vor. Auch viele spannende Veranstaltungen liegen hinter uns.

Ein ausführlichen Bericht findet ihr bei LinkedIn.

© Petra Hangleiter / regiopakt

🚜 Die Kichererbsen aus dem Taubertal - vom Anbau bis zur Vermarktung👩‍🍳

Rund 50 Teilnehmende konnten viele spannende Informationen über den Anbau von Kichererbsen sammeln und Einblicke in den Aufbau einer Marke erhalten.

Aus den Fragen der Teilnehmenden zeigte sich, dass folgende Themenfelder von besonderem Interesse sind:
🌱  Sortenauswahl
🌱  Umgang mit Krankheiten und Schädlingen
🌱  Zusammenarbeit mit Gemeinschaftsgastronomie

Ein ausführlichen Bericht findet ihr bei LinkedIn.

© Petra Hangleiter / regiopakt

🌱 Für die zielorientierte Umsetzung unserer Anbauversuche ist die Entwicklung konkreter Forschungsfragen das A und O! 🌱

Dieser Aufgabe widmeten wir uns vergangenen Freitag in unserem Workshop „Versuchsplanung für Kichererbsen, Quinoa und Linse“. Gemeinsam mit acht Landwirten und Experten vom LTZ Augustenberg, der LBV Schrozberg, der Stiftung Juliusspital und der MyLocalFarm GmbH wurden aktuelle Herausforderungen erarbeitet.

Ein ausführlichen Bericht findet ihr bei LinkedIn.

© Petra Hangleiter / regiopakt

Inspiration 🌟, Austausch 💬 und Vernetzung 🤝– unsere Eindrücke vom Farm-Food-Climate Festival 2023 🎉

Anfang September durften wir während des Farm-Food-Climate Festivals auf der Domäne Schickelsheim aus verschiedenen Keynotes 🎤, Open Sessions💡und vor allem den persönlichen Gesprächen 💬 und Diskussionen 🗯️ viele wertvolle Erkenntnisse mitnehmen. Auch wir haben mit dem Thema „Regionale Nischenkulturen mit Arten- und Klimaschutzleistungen – wie lässt sich das vermarkten?“ eine Open Session durchgeführt.

Ein ausführlichen Bericht findet ihr bei LinkedIn.

Es ist ein Feld zu sehen auf dem Quinoapflanzen zu sehen zu sind un im Hintergrund eine Menschenmenge steht, die sich den Acker anschaut.
© Petra Hangleiter / regiopakt

Erster regiopakt Feldtag zum Motto "Ackerbau in Trockengebieten"

Mit ca. 90 Interessierten war unser erster Feldtag, mit dem Thema „Ackerbau in Trockengebieten – Chancen durch Nischenkulturen“, gemeinsam mit unserem Partner MyLocalFarm in Waigolshausen ein voller Erfolg!

Nach einer kurzen Vorstellung des Projektes Regiopakt durch Peter Breunig (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf) gab Diyaa Tarabeh von der MyLocalFarm GmbH einen Einblick in regionale Wertschöpfungsketten. Vom Vertrieb des eigenen Saatguts bis hin zum Verkauf der eigenen Produkte im Unverpacktladen wird stets große Priorität auf nachhaltige & regionale Erzeugung gelegt.

Für uns war es ein super spannender und erfolgreicher Tag!

Ausführlicher LinkedIn Beitrag zum Tag hier.

Teilnahme Visionary Diskussionsforum "Anbau von Körnerleguminosen für pflanzliche Lebensmittel"
© Johannes Munz / regiopakt

Teilnahme am Diskussionsforum Anbau von Körnerleguminosen

Am 15.07.2023 fand im Rahmen des EU-Projektes „Visionary“ das interne Diskussionsforum „Anbau von Körnerleguminosen für pflanzliche Lebensmittel“ auf den Ökofeldtage in Ditzingen statt. Bei diesem Treffen diskutierten rund 20 Vertreter*innen aus der Landwirtschaft, Verarbeitung, Forschung, Handel und Regionalpolitik das Ziel, mehr Körnerleguminosen für pflanzenbasierte Lebensmittel anzubauen.

Aus der Diskussion entstanden wichtige Erkenntnisse zu möglichen Hindernissen 🌱 und Lösungen 🌾:
🌱 Regulatorische Verbesserungen sind dringend notwendig (Festlegung von Grenzwerten bei z.B. Alkaloidgehalt)
🌱 Risiken (Produktions-/Marktrisiko) liegen hauptsächlich bei den  Landwirten, die politische Entscheidungen umsetzen müssen
🌱 Unsicherheit bei der Abnahme der Erzeugnisse, da Verbraucher oft nicht wissen, wie sie Körnerleguminosen verwenden können und ihnen einen geringen Wert beimessen.

🌾 Schaffung von Verbraucherbewusstsein und Zahlungsbereitschaft
🌾 Schmackhaftigkeit z.B. mithilfe von Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen demonstrieren
🌾 Stärkere Integration des Themas in Bildungseinrichtungen
🌾 Wertschöpfungskettenmanager werden empfohlen, um landwirtschaftliche Unternehmen beim Anbau und der Vermarktung zu unterstützen
🌾 Kommunen sollen stärker in die Verantwortung gezogen werden

Weitere Infos im LinkedIn Beitrag.

Infoveranstaltung regiopakt
© Petra Hangleiter / regiopakt

Regiopakt-Infoveranstaltung für den Agrar- und Ernährungssektor

Am 11.07.2023 durften wir Interessierten aus verschiedenen Institutionen der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu unserer Infoveranstaltung beim Zentrum für Digitale Innovationen (ZDI) Mainfranken in Würzburg, sowohl vor Ort als auch Online, begrüßen.

Im Rahmen der Veranstaltung war uns wichtig, über unsere Arbeit im Projekt zu informieren, das Projektnetzwerk weiter auszubauen und mit vielen verschiedenen Menschen aus dem Agrar- und Ernährungssektor ins Gespräch zu kommen.

Nachdem wir das Projekt vorgestellt hatten, konnten wir in eine angeregte Diskussionsrunde starten, aus der wir viele wertvolle Anregungen der Teilnehmenden mitnehmen konnten:
🌱 Der Anbau von Nischenkulturen wird nicht als großes Hindernis gesehen
🌱 Größtes Herausforderung sind die Absatzmöglichkeiten sowie die Gestaltung des Vertriebs
🌱 Bewusstseinsbildung von Verbrauchenden wichtig -> Welche Vorteile ergeben sich für sie durch den Anbau von regionalen Nischenkulturen?
🌱 Zusammenarbeit mit Institutionen aus der Region, um möglichst eine Vielzahl an Akteursgruppen und Personen zu erreichen
🌱 Potential der Gemeinschaftsverpflegung sollte mitgedacht werden
🌱 Analyse von Ansprüchen diverser Absatzkanäle und Verarbeiter wichtig

Weitere Infos im LinkedIn Beitrag.

© Denise Sperling / regiopakt

Teilnahme am Bundestreffen des Bundesverbands der Regionalbewegung

Vom 22.06. – 24.06.2023 haben wir am diesjährigen Bundestreffen des Bundesverbands der Regionalbewegung teilgenommen. Neben einem ansprechenden Programm mit Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen, Foren und einem Wissensmarkt wurden auch Exkursionen in die Zugspitzregion angeboten. Dort hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, praktische Beispiele im Bereich der regionalen Ernährungs- und Lebensmittelwirtschaft kennenzulernen. Besonders positiv war die Feststellung, dass auch eine kleine ländliche Gemeinde wie Farchant eine Vielzahl regionaler Lebensmittelangebote und handwerkliche Traditionen aufweist, die durch die Verbindung mit dem Tourismus der Region unterstützt werden. Dazu zählen der Dorfladen Farchant, verschiedene Regiomaten mit einer Vielzahl von Angeboten (Eis, Milch, Käse, Fleisch, Eier, Trockenprodukte usw.), die Sonnenäcker der Solidargemeinschaft „Mein Land“, auf denen Mieter ihr eigenes Gemüse anbauen können, sowie die Gärtnerei Böhmer.

Während der Diskussionen und Gespräche gab es die Gelegenheit, sich mit verschiedensten Akteuren der Wertschöpfungskette und der Politik auszutauschen. Dabei wurden u.a. folgende wichtige Themen angesprochen:

  • das Fehlen und die zunehmende Reduzierung des Lebensmittelhandwerks
  • die Rolle der Kommunen bei der Entwicklung des ländlichen Raums, insbesondere in Bezug auf die Nahversorgung und Sicherstellung grundlegender Versorgungsleistungen
  • die Rolle der Wirtschaftsförderungen bei der Gestaltung der Land- und Ernährungswirtschaft in den Regionen

Bei dem Format „Wissensmarkt“ konnten wir unser Projekt vorstellen und so wertvolles Feedback von den Teilnehmenden erhalten.

Weitere Infos im LinkedIn Beitrag.

Ein Raum voller Leute die um vier Tische sitzen und miteinander reden.
© Petra Hangleiter / regiopakt

Erfolgreicher Auftakt zusammen mit unseren Partnerbetrieben

Am 20.04.2023 konnten wir mit unserem Kick-Off Meeting die erste erfolgreiche Veranstaltung innerhalb des Verbundprojekts „regiopakt“ durchführen. Besonders gefreut haben wir uns über das persönliche kennenlernen der Partner*innen aus den Bereichen der Landwirtschaft, dem Handel, der Verarbeitung und der Beratung sowie mit unserer Projektbeauftragten, Frau Freya Höfeler, von unserem Projektträger der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Neben der Vorstellung unserer Projektziele und -struktur, war es uns besonders wichtig, dass alle Beteiligten sich zum Start des Projekts aktiv einbringen können. Neben der Abstimmung, bei welchen Nischenkulturen (Kichererbse, Linse, Quinoa uvm.) sowie Arten- und Klimaschutzleistungen die größten Potentiale gesehen werden, wurden vier Fragestellungen in einem World-Café diskutiert: Wie können sich unsere Partner*innen im Projekt konkret einbringen und was erwarten Sie von der Zusammenarbeit? Außerdem wurden an zwei Tischen die Ergebnisse der Abstimmung aufgegriffen und tiefergehend über die Potentiale der Nischenkulturen und Arten- und Klimaschutzleistungen diskutiert.

Besonders auffallend war dabei, dass insbesondere das Thema Kommunikation mit den Konsumierenden sowie die Vermarktung der Produkte und Ökosystemleistungen für unsere Partner*innen zentrale Themen sind. Außerdem wurde deutlich, wie wichtig die Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette ist.

Weitere Infos im LinkedIn Beitrag.

Auf dem Bild wird eine Förderurkunde von einem Mann (Cem Özdemir) zu einem anderen Mann (Markus Frank) überreicht.
© Holger Groß / BMEL

Übergabe der Förderurkunde durch Cem Özdemir (BMEL)

Zum Start des Projekts fand Ende Januar im Rahmen der Internationalen Grünen Woche die feierliche Übergabe des Förderbescheids statt. Dabei bekam der Verbundprojektleiter Prof. Dr. Markus Frank von der HfWU, den Bescheid vom Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir überreicht. Im Rahmen der Bekanntmachung zur „Richtlinie über die Förderung der Einrichtung von Experimentierfeldern als Zukunftsbetriebe und Zukunftsregionen der Digitalisierung in der Landwirtschaft sowie in den vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten“ werden insgesamt vier Zukunftsregionen gefördert.